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KiSS-Kinder

Bei der Kopfgelenk-induzierten-Symmetrie-Störung liegt eine Funktionsstörung der oberen Halswirbelsäule sowie der Verbindung zwischen Halswirbelsäule und Schädelbasis (sog. Kopfgelenke) vor.

Was beobachten die Eltern?

  • „Schreikinder“ und „Drei-Monats-Koliken“
  • Abflachung einer Seite des Hinterkopfes
  • meist einseitige Stillprobleme
  • „Lieblingsseite“ mit Zwangshaltung des Kopfes
  • Kopfhalteschwäche
  • Durch- und Einschlafstörungen

Im Kleinkindalter:

  • Schwierigkeiten in der Feinmotorik (Schere, Malen, Schreiben)
  • Ungeschicklichkeit durch schlechtere Koordination
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Kinder sind „tollpatschig“, „hören nie zu“, sind ungeduldig, aggressiv

Bei der Behandlung handelt es sich um einen dosierten Impuls am 1. und 2. Halswirbel sowie – falls notwendig – Manipulationen und Mobilisation sowohl an der Brustwirbelsäule als auch am Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Becken. Häufig reicht eine einmalige Behandlung, Kontrollen und eine evtl. erforderliche Nachbehandlung sind nach 6-8 Wochen sinnvoll.

Das KiSS-Syndrom bedarf einer gründlichen Diagnostik, die neben einer umfassenden Untersuchung auch ein spezielles Röntgenbild beinhaltet.




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